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Der Vorstand

SSV Photovoltaik
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Die Entstehung des SSV Schwäbisch Hall

- aus der Festschrift zum 50jährigen Jubiläum im Jahr 2001

Der 1. Vorsitzende Christmann-York umriss Aufgaben, Ziele und Zwecke des Vereins, er stellte den Begriff Spiel- und Sportvereinigung klar heraus und betonte, dass der Verein auf breiter Basis aufgebaut wurde und dass nicht nur die Abteilung Fußball, sondern auch andere Sport- und Spielarten betrieben werden, was ganz besonders der Gesundheit des Körpers dienlich wäre. Bei der Gründung habe man auch deshalb diesen Namen gewählt. Der SSV dürfte auch nie einen Vorortverein darstellen, sondern müsste immer das Ziel der Zusammenarbeit und des Gemeinschaftslebens im Auge haben. Der junge Mensch, welcher im Verein seinen Sport treibt, müsse sowohl auf seine körperliche Fähigkeiten, wie auch auf seinen Charakter beeinflusst werden, um ein guter Sportler und Kamerad zu sein. Allerdings müsse er auch voraussetzen, dass Funktionäre, welche mit diesen Aufgaben betreut wären und wurden, selbst erzogen sein müssen, damit die Jugendlichen und Aktiven stets ein gutes Beispiel zur Nachahmung vor sich haben und somit die Erziehung erleichtert wird. Er rügte die Kameradschaft und Einsatzfreudigkeit der 1.Mannschaft, welche keine Lorbeeren verdient hätten, doch die aufgestellten Pokale sprächen auch ihre Sprache. Er ermahnte deshalb alle Sportkameraden mehr wie bisher an Willen zu besitzen, Turnen, Leichtathletik und andere Sportarten zu betreiben, welche auch für das tägliche Fußballspiel dienlich wäre. 

Kreiskindertreffen am Sonntag, 22. Juni 1952

Das Kreiskindertreffen am Sonntag, 22. Juni 1952, wäre doch ein guter Beweis dafür, dass man auch in anderen Sportarten Erfolge erzielen könne. Als Übungsleiter für die Abteilung Turnen, Leichtathletik gab Sportkamerad Johannsen einen Überblick, seine Worte richteten sich vor allem an die aktiven Sportkameraden und besonders an die Jugend, denn eine freiwillige Pflicht stelle auch die Schulung des Körpers dar, die Fußballmannschaften müssen noch mehr Idealismus und Einsatzfreudigkeit zum Sport zeigen, dafür seien am besten die eingeführten Turn- und Gymnastikstunden, welche an jedem Dienstag abgehalten werden, geeignet. Als Ziel für das kommende Jahr nannte er, eine rege Beteiligung bei allen Veranstaltungen und den weiteren Ausbau der Damen-Abteilung, welche unter der vorbildlichen Leitung von Frau Podgrabinski und Frau Neumann geführt würden.Dieses Ziel könne aber nur erreicht werden, wenn eine gute Zusammenarbeit im Verein vorhanden ist. Der Bericht von Jugendleiter Wilpert stand unter dem Motto „Der gute Geist, Kameradschaft und Haltung, Gemeinschaft unter der Jugend“, hierzu führte er aus, dass innerhalb der Jugend ein notwendiger Geist und Schliff vorhanden sein müsse, um sie lenken und leiten zu können. Denn damit stehe und falle auch der Verein. Die teilweise noch herrschende Unkameradschaft in Form von gegenseitigen Beschuldigungen und Beleidigungen rühre aber auch davon her, dass die Zügel etwas am Anfang locker gelassen wurden, aber die Kameradschaft und Haltung müsse stärker sein, diese Hindernisse zu überwinden. Mit mehr Lust und Liebe müsse der Sport und die Spiele noch betrieben werden, denn hier gebe es nur ein Für- und Miteinander.


Jugendleiter Wilpert, welcher sich bereit erklärte, das Referat über die Sitzungen des Vereins zu übernehmen, gab als Einleitung kurze Erläuterungen und Hinweise zu den zum Beschluss vorgelegten Satzungen.

Die Hauptversammlung war einstimmig dafür, dass der Verein in das Vereinsregister eingetragen werden soll. Die Satzung wurde von der Hauptversammlung einstimmig angenommen. Auch wurde einstimmig beschlossen, dass die bisherigen Beiträge in Höhe
von 0, 50 DM und für die Jugend die 0, 25 DM beibehalten werden sollen.
Die anschließenden Wahlen leitete Bezirksjugendleiter Strempfer.

Gewählt wurden:
1. Vorsitzender Christmann-York,
2. Vorsitzender Schwärzel,
Schriftführer und Kassier Baur,
Jugendleiter Wilpert,
Abteilungsleiter Fußball Prill,
Abteilungsleiter Turnen und Leichtathlletik Johannsen,
Kulturwart Pastula,
Platz- und Gerätewart Rapp,
Damenabteilung Frau Podgrabinski,
Beisitzer wurden: Mattern, Pitzer, Kunz und Strohmeier.
Als Kassenprüfer wurden Kunz und Pastula gewählt.

Protokoll vom 26.04.1953

Über die Gründung eines Sportvereines in der Heimbachsiedlung

Anwesenheitsliste:
Es waren folgende Herren anwesend:
Christmann-York, Wanke, Ruscheinski, Schmierer, Pitzer, Wanke, Kaschel, Johannssen, Boysen, Müller, Hasenkopf, Rapp, Prill, Hüttl, Gärtig, Vollmer, Albert, Belgart, Vollmer, Schulz, Krewulin, Pastula, Helebrand, Schellhorn, Kern, Kasimir, Gerjets, Kosmalla

Nach der Eröffnung der Versammlung durch Herrn Christmann-York erschienen die Kreisfunktionäre des Württ. Sportbundes und zwar die Herren: Göser, Krams, Strempfer, Feucht, Bauer, Hilsenbeck und Böckler.


Herr Christmann-York begrüßte die erschienenen Herren und übergab Herrn Göser die Leitung der Versammlung. Nach ausführlichen Referaten auch der übrigen Herren wurde zur Wahl eines Vereinsvorstandes geschritten. Einstimmig wurde Herr Christmann-York zum Vorsitzenden des zu gründeten Vereins gewählt und übernahm als solcher wiederum die Leitung der Versammlung.

Mit Einstimmigkeit wurden folgende Beschlüsse gefasst

  • Name des Vereins: Spiel- und Sport - Vereinigung Heimbach ( SSV Heimbach )
  • Jugendleiter: Herr Kosmalla
  • II. Vorsitzender: Herr Lenz ( in Abwesenheit gewählt, sein Einverständnis muss nachgeholt werden )
  • Abteilungsleiter Fußball: Herr Johannssen
  • Kassier: Herr Pastula
  • Schriftführer: Herr Hüttl
  • Beisitzer: Herren Pitzer, Kunz, Fischer, Jäkel, Wilpert. 

Nach den vollendeten Wahlen, dankte Herr Christmann-York den erschienenen Herren für die tatkräftige Unterstützung, allgemeine Aussprache, deren wesentliche Punkte waren:

  1. Für jedes Vereinsmitglied müssen an den Landesverband DM 1.30 jährlich abgeführt werden.
  2. Der Monatsbeitrag für fußballspielende Mitglieder wurde mit DM 1.- monatlich festgelegt, für passive Mitglieder Mindestbeitrag pro Monat DM 0.50.
  3. Die Gründung des SSV Heimbach ist auf dem schnellsten Wege dem Landessportverband mitzuteilen (Landhausstraße 20). Um Zusendung von Karteimaterial ersuchen, Fußballerpässen usw. Wenn darauf hingewiesen wird, dass eine Neugründung und der Verein bedürftig ist, zu erwarten, dass vielleicht insgesamt nur DM 5.- an Anmeldegebühren zu entrichten sind.
  4. Sämtliche Mitglieder des SSV Heimbach, die vorher für einen anderen Verein gespielt haben, müssen sofort ihre Abmeldung beim früheren Verein schriftlich vornehmen und darum ersuchen, dass die Abmeldung mit dem letzten Spieltag anerkannt wird, denn jeder Spielerübertritt unterliegt automatisch einer dreimonatigen Sperre. Es besteht jedoch die Möglichkeit, das der Verband den Übertritt zum SSV Heimbach mit nur einer einmonatigen Sperre belegt, weil der SSV eine Neugründung ist.
  5. Das amtliche Organ bestellen, wegen Sportlehrgängen sich interessieren. Schiedsrichterzeitung beim Schiedsrichterobmann Kochendörfer, Pfarrgasse 13, bestellen.
  6. In sämtlichen Fußballerfragen an Herrn Bauer ( Staffelführer ), wegen Spielerfreigaben direkt an: Herrn Krams, Hessental, Seeweg 25.
  7. Wenn eine spielberechtigte Mannschaft beisammen ist sich an den Staffelführer wenden, ob eine Teilnahme an den bestehenden Wettbewerben außer der Reihe möglich ist.
  8. Nicht spielberechtigte Spieler dürfen auch an Freundschaftsspielen nicht teilnehmen, kann jedoch im letzten Monat der Sperrfrist in der 2. Mannschaft spielen.
  9. Stichtag für Jugendliche ist der 1.8.1933, alle die nach dem 1.8.33 geboren sind gelten als Jugendspieler.
  10. Die Anmeldung als Verein beim Verband kann erfolgen, wenn mindestens 15 Spielerpässe vorgelegt bzw. angefordert werden. Es wurde festgestellt, dass diese Voraussetzung gegeben sind, denn folgende Mitglieder des SSV Heimbach haben keinen Spielerpass und sind somit sofort spielberechtigt:

    Karsten Peter Boysen geb. 30.03.26
    Hans Jürgen Prill geb. 03.12.20
    Eugen Albert geb. 04.01.24
    Johann Wanke geb. 03.07.26
    Willi Rapp geb. 12.03.25
    Emil Vollmer geb. 28.10.23
    Anton Vollmer geb. 27.04.27
    Oskar Schulz geb. 24.02.29
    Adolf Hüttl geb. 05.08.09
    Josef Pastula geb. 14.03.19
    Josef Bellgart geb. 23.08.11
    Bernhard Johannssen geb. 13.12.15
    Hinrich Gerjets geb. 22.01.28
    Alfred Schmierer geb. 28.06.33
    Walter Kaschel geb. 12.06.31

     
  11. Bei folgenden Spielern ist die Ummeldung vorzunehmen:

    Harry Christmann-York geb. 19.02.19 ( Mainhardt )
    Johannes Schellhorn geb. 09.01.25 ( Steinbach )
    Rudolf Kern geb. 19.04.32 ( Sportfreunde)
    Alwin Wanke geb. 24.10.31 ( Tüngental )
    Karl Hasenkopf geb. 17.01.29 ( Tüngental )
    Albert Gärtig geb. 06.09.17 ( Sportfreunde )
    Franz Müller geb. 04.10.28 ( Untermünkheim )
    Johannes Krewulin geb. 24.09.32 ( Tüngental )
    Martin Hellebrand geb. 28 ( Steinbach )
    Willi Ruscheinski geb. ( Hessental ) 


Gegen Mittenacht war die Versammlung beendet.
Eine allgemeine Aussprache über Beschaffung von Geldmitteln für die erste Zeit, d.h. bevor die richtige Werbung von Mitgliedern ( aktiv und passiv ) beginnt, einige praktische Hinweise.
So erklärte sich Herr Schellhorn bereit dem Verein einen kleinen Kredit zu geben, dieser Gedanke fand Anklang und ergab folgendes Resultat:

Zinsloser Kredit für die ersten drei Monate (mindestens):

Herr Schellhorn DM 20.-
Herr Albert DM 80.-
Herr Kuhn (Gastwirt) DM 20.-
Herr Pastula DM 30.-

Ferner spendete:

Herr Kuhn (Gastwirt) DM 10.-
Herr Noller (Gastwirt) DM 5.-
Es ist nun Sache des Kassiers, diese Gelder einzuholen und zu verwalten.
Herr Gastwirt Kuhn stellt zur Beleuchtung des Sportplatzes ein Kabel zur Verfügung, Sache des Abteilungsleiters Johannssen.
Herr Pitzer, Obmann der Heimbachsiedlung, will in einer in Bälde stattfindenden Versammlung der Siedler, die Gründung des Vereins bekannt machen um dadurch einer breiteren Werbung Raum zu geben.

Schwäbisch Hall - Heimbach, den 20.09.1951

Eintrag ins Vereinsregister

Am 16. Juni 1953 wurde der Verein in das Vereinsregister beim Amtsgericht Schwäbisch Hall eingetragen. Ein lang gehegter Wunsch des Vereins, der Siedlung und umliegenden Siedlungsgemeinschaft, eigene Räume zur Pflege von Spiel und Sport sowie für die Abhaltung von Veranstaltungen geselliger und kultureller Art zu erhalten, ging im Sommer 1953 mit der Erstellung des Gemeinschaftshauses „ Zur Breiten Eiche“ an der Gottwollshäuser Straße in Erfüllung. Der Name wurde bewusst in Anlehnung an das Naturdenkmal der großen Breiten Eiche gewählt. Das von der Württ. Landsiedlung gepachtete Gelände an der Kreisstraße nach Gottwollshausen wurde nun als Sportplatz hergerichtet, weil das alte Spielfeld am Rande der Heimbachsiedlung, wo heute der Kindergarten steht, weiteren Neubauten weichen musste.

Das am 22. Juni 1952 abgehaltene Kreiskindertreffen des jungen Verein, an dem sich über 350 Kinder beteiligten, war ein schöner Erfolg. Ein von der Siedlergemeinschaft zusammengestellter Festzug unterstrich die Bedeutung dieses Tages. Nach einem gemeinsamen Gottesdienst, den Dekan Eichler hielt, und Ansprachen wurden die jugendlichen auf dem Sportplatz in der Heimbachsiedlung begrüßt, anschließend stellten sich die Schülerinnen und Schüler zum Wettkampf.

Am 26. Dezember 1953 veranstaltete die Spiel-und Theatergruppe des SSV Heimbach ihre erste Weihnachtsfeier im Vereinshaus „ Zur Breiten Eiche“; an diesem Abend wurde die Theatergruppe gegründet.
Bei den Feiern der beiden Vereine SSV und Siedlerbund traten die Akteure in der Folge auf. Der SSV war von Anfang an darauf bedacht, Verbindung zu der Bevölkerung des Rollhofs aufzunehmen. In der Mitgliederversammlung vom 9. Dezember 1954 wurde deshalb auch der Antrag gestellt, den Verein in SSV Heimbach – Rollhof e.V. umzubenennen. Dem Antrag wurde stattgegeben, der Name des Verein wurde am 31. Dezember 1954 in SSV Heimbach – Rollhof e.V. geändert.
Durch die Namensänderung sollten die guten Beziehungen beider Siedlungsgebiete zum Ausdruck kommen.

Im Dezember 1955 wurde eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Als einziger Punkt stand der Erwerb der Baracke „Breiteiche“ durch den SSV Heimbach – Rollhof auf der Tagesordnung. Mit der Erstellung und Verpachtung 1953 war das Endziel des Vereins noch nicht erreicht, es konnte nur lauten: Erwerb der ganzen Anlage, und nun war es soweit.
Der SSV wurde Eigentümer der Baracke. der Vorsitzende Schnirch dankte der Firma Glasbrenner & Förstner und der Löwenbrauerei für ihre Hilfe und Unterstützung.

Teilnahme Punktspielrunde

1952/1953 beteiligte sich der SSV Heimbach erstmals an der Punktspielrunde, am Ende belegte die Mannschaft den vorletzten Tabellenplatz.
Der erste sportliche Höhepunkt war die C- Klassen - Meisterschaft 1956, an die sich der Aufstieg in die B-Klasse anschloß. Außerdem war der SSV hohenlohischer C-Klassen-Pokalsieger geworden. Das erste Spiel in der B-Klasse fand am 12. August 1956 gegen Neuenstein statt und wurde vom SSV mit 6:1 gewonnen.

Auf dem neuen Sportplatz des SSV Heimbach fanden im Juni 1957 die Spiele um den Arnoldpokal statt, den die A-Jugend Spieler des SSV zum zweiten Mal gewannen. Die Fußballjugend des Kreises Schwäbisch Hall veranstaltete am ersten Juli-Sonntag 1957 den DFB-Jugendtag auf dem Sportplatz des SSV Heimbach. Nach dem Feldgottesdienst und der Begrüßung traten die über 120 Jugendlichen zu den
Wettkämpfen an. Die Sieger wurden in drei Klassen ermittelt: A-, B-und C-Jugend. Bei den Mannschaftskämpfen belegte die A-Jugend den 3. Platz, die B-Jugend den 1. Platz und die C-Jugend den 2. Platz.

Am Sonntag, dem 11. August 1957, weihte der SSV Heimbach – Rollhof e.V. mit einem großen Pokalturnier seinen neu ausgebauten Sportplatz ein. Weitere sportliche Erfolge stellten sich bei dem jungen Verein 1958 mit der Kreismeisterschaft für die A-Jugend ein, die sich im Jahr darauf die Bezirksmeisterschaft holte.

1960 wurde ein Umkleide- und Waschraum angebaut. Den zweiten Aufstieg erkämpften sich die Aktiven und die Reserve-Mannschaft 1960 mit einer Doppelmeisterschaft in der B-Klasse, das erste Spiel in der A-Klasse fand am 15. August 1960 auf dem Sportplatz in Heimbach statt: SSV Heimbach – Rollhof gegen den TSV Pfedelbach; die SSVler gewannen das Spiel 5:2.

Sein 10jähriges Bestehen feierte der SSV im September 1961. Mit Stolz konnte der junge Verein auf die bis dahin geleistete Arbeit auf kulturellem und sportlichem Gebiet zurückblicken. Einen Verein zu gründen und ihn am Leben zu erhalten, spricht für die Tatkraft dieses Bevölkerungsteils der Stadt.

1962 wurde die A-Jugend Kreisjugendmeister, und am 7. Mai 1962 die aktive Mannschaft des SSV Meister in der A-Klasse Hohenlohe und stieg somit in die II. Amateurliga auf, was für den jungen Verein ein großer sportlicher Erfolg war.
Zum vierten Mal führte der Stadtverband für Leibesübungen den Haller Stadtlauf im Juli 1962 durch, den Sieg in der A-Jugend holte sich die Mannschaft des SSV.

Neben den sportlichen Aktivitäten gehörten die Durchführung der Kinderfeste und die Organisation der 10-Jahres -Feier der Gründung der Heimbachsiedlung, in Zusammenarbeit mit dem Siedlerausschuß, zu den Aufgaben des Vereins. Sorgenkind war der Sportplatz, er mußte dringend neu drainiert werden. Doch dazu brauchte man einen Ausweichplatz, der schließlich in der Stadtheide, hinter der Firma Weidner gefunden wurde.

Nach einjährigem Mitspiel in der II. Amateurliga mußte der SSV wieder zurück in die A-Klasse. Die Siedler hatten nach ihrem Abstieg in die A-Klasse im Spieljahr 1963/64 recht gut abgeschnitten, sie wurden Herbstmeister und belegten nach Abschluß der Runde den vierten Tabellenplatz.
Ein deutsch - englisches Fußballspiel bestritt die Jugendmannschaft des SSV am 19. August 1963 gegen die Longcroftschüler aus Beverly, die zur Zeit in Michelbach am Gymnasium untergebracht waren; die Engländer gewannen 1:0.

Bei der Jahreshauptversammlung 1964 wurde die Satzung geändert, die Funktionäre wurden jetzt auf zwei Jahre gewählt.
Eine Sensation war das Spiel am 1. August 1964, als die Haller Stadtauswahl, die sich aus den vier Stadtvereinen Sportfreunde, SC Steinbach, SSV Schwäbisch Hall und TSV Hessental zusammensetzte, gegen den bekannten Schweizer Fußballklub Grasshoppers Zürich spielte. Die Stadtauswahl Schwäbisch Hall, bei der drei Auswahl-Spieler des SSV mitspielten, unterlag den Grasshoppers mit 1:11.

Namensänderung

Am 26. Juni 1966 wurde der neu hergerichtete Sportplatz sowie die neue Gebäudeanlage mit WC, Duschraum, Schiedsrichter- und Sanitätsraum und Umkleideräumen (siehe Bild rechts) mit einem ansehnlichen Rahmenprogramm von Oberbürgermeister Hartmann übergeben.
Der SSV Heimbach – Rollhof spielte zu diesem Zeitpunkt mit sieben Mannschaften, einer Aktiven-, einer Reserve-, einer AH-Mannschaft, einer A-, einer B-und zwei D-Jugendmannschaften, und hatte eine Frauenabteilung. Die Theaterabteilung bestand nicht mehr.

Das Spieljahr 1966/67 war zufriedenstellend für den SSV Heimbach – Rollhof verlaufen, der A-Klassen Erhalt geglückt, man belegte den 12. Tabellenplatz, eine neue Beleuchtungsanlage mit sechs Lichtmasten wurde aufgestellt, die Stadtmeisterschaften wurden ausgerichtet, bei denen der SSV traditionsgemäß Zweiter wurde. Das Spiel des Jahres „Pfarrer gegen Prominenz“, das von dem Ausschussmitglied Kurat Ettwein organisiert wurde, fand statt. Der SSV hatte für eine gute Sache, den des katholischen Kindergartens auf dem Reifenhof, seinen Sportplatz zur Verfügung gestellt.

Sportlehrer Ulmerich zog für den SSV Heimbach – Rollhof in der Rollhof-Turnhalle ein Kinder- und Jedermann-Turnen auf. Von „dieser Einrichtung“ waren die Teilnehmer begeistert, leider wurde der Sportlehrer 1972 dem Verein wieder entzogen. Mittlerweile hatte der Verein 306 Mitglieder, der Beitrag wurde von 10.— auf 12.— DM erhöht.
Ein Jahr später musste man in die B-Klasse absteigen. „Diese missliche Situation war unter den gegebenen Umständen gar nicht verwunderlich, denn seit zwei Jahren haben die Siedler keinen Trainer und seit einem Jahr auch keinen Abteilungsleiter. Jede Mannschaft braucht einen Mann, der für Training, Vorbereitung der Spiele, Mannschaftsaufstellungen, System und Spielanlage verantwortlich ist. Das alles erfordert natürlich eine gewisse Kenntnis in diesem Metier, und in den seltensten Fällen war es bisher möglich, dass Spieler oder Funktionäre diese Aufgabe lösen und erfüllen können, leider hat man das beim SSV zu spät erkannt und konnte so den Klassenerhalt nicht sichern. (HT v.24.09.1967)

Als man einen neuen Trainer hatte, verließ nacheinander fast eine komplette Mannschaft, aus beruflichen oder familiären Anlass, den Verein. Stolz konnte man auf die Jugendabteilung sein, die C-Jugend wurde Staffelmeister, A-, B-und D-Jugend zeigten gute Leistungen.

Trotz sportlicher Rückschläge herrschte bei der Winterfeier am 26. Dezember 1968 keine Untergangsstimmung. Die Winterfeier hatte mehr Zugkraft als die Spiele der 1.Mannschaft des SSV Heimbach – Rollhof. Während sich bei den Begegnungen nur noch wenige Zuschauer auf dem Sportplatz einfanden, war die Rollhofturnhalle bis auf den letzten Platz besetzt.

Eine erneute Namensänderung wurde bei der Jahreshauptversammlung am 28. März 1969 beantragt und beschlossen, seit dem 1. Juli 1969 heißt der Verein SSV Schwäbisch Hall e.V.


Der Abstieg ging weiter, im August 1969 spielte der SSV wieder in der C-Klasse. Positiv war zu dieser Zeit die Jugendabteilung zu bewerten, drei Staffelsiege im Spieljahr 69/70 waren eine stolze Bilanz.

Anlässlich seines 20jährigem Vereinsjubiläums veranstaltet der SSV Schwäbisch Hall am 3. und 4. Juli 1971 ein Sportfest, dass zu einem schönen und sportlichen Erfolg wurde. Um der schweren, aber von Begeisterung getragenen Gründerzeit zu gedenken und auch um Akzente zu setzen für die Zukunft, ließ der Verein ein buntes Sportprogramm abrollen. Wer dachte im Jubiläumsjahr noch daran, wie schweres war, einen Sportplatz zu finden, Fußbälle zu beschaffen, dass „Schusters Rappen“, Fahrrad, Eisenbahn und Lastwagen einst Transportmittel für die Mannschaften waren

50jährige Vereinsgeschichte

Hiermit wollen wir unseren Freunden und Mitgliedern einen Überblick über die 50jährige Vereinsgeschichte geben. Für einige mag das nichts Neues bringen, aber für manchen ist es bestimmt interessant die vielen Stationen im Werdegang unseres Vereins zu verfolgen.

Es begann alles 1951 am 18. September. Die Gründungsversammlung tagte im Gasthaus "Zum Engel". Einige Idealisten hatten sich zusammengefunden, um auf Heimbachs Höhen einen Fußballverein ins Leben zu rufen. Die Zulassung zum allgemeinen Spielbetrieb wurde am 28. November

  • 1951 unter dem Aktenzeichen 15/4 erteilt. Die Mitgliederzahl betrug 35.
  • 1952 Zum ersten Mal beteiligte sich der SSV Heimbach an der Punktspielrunde. Auf Anhieb wurde der 4. Platz belegt. Die Mitgliederzahl war auf nunmehr 62 angewachsen.
  • 1953 kam dann die erste größere Aufgabe auf den damals noch jungen Verein zu. Die Erstellung unseres Vereinsheims durch die Firma Glasbrenner und Förstner. Zur damaligen Zeit war es eines der schönsten Vereinsheime weit und breit.
  • 1955 Kauf des Vereinsheims mit Finanzierungshilfe der Löwenbrauerei Schwäbisch Hall. Der Kaufpreis betrug 10 000 DM.
  • 1956 stellte sich der erste größere sportliche Erfolg ein. Wir wurden ungeschlagen Meister in der C-Klasse und stiegen in die B-Klasse auf. Außerdem wurden wir C-Klassen-Pokalsieger von Hohenlohe. Dazu kam noch der Umzug auf unser heutiges Sportplatzgelände.
  • 1958 Der Verein wurde durch Beschluss der Hauptversammlung in SSV Heimbach- Rollhof umbenannt. Damit sollten die vielfältigen Bindungen zwischen den Siedlungsgebieten Heimbach und Rollhof zum Ausdruck kommen. Die A-Jugend wurde zum ersten Male Kreismeister.
  • 1959 Die A-Jugend erringt auf Anhieb die Bezirksmeisterschaft.
  • 1960 gab es eine Doppelmeisterschaft zu feiern. Sowohl die Reservemannschaft als auch die „Erste" Mannschaft holten sich jeweils überlegen die Meisterschaft in der B-Klasse. Damit war der zweite Aufstieg in der noch jungen Vereinsgeschichte geschafft.
  • 1962 war das bislang erfolgreichste Jahr in der Vereinsgeschichte. Der Aufstieg in die II. Amateurliga wurde errungen. Inzwischen war auch unser Sportplatz renovierungsbedürftig geworden. Der Umzug auf die "Wiese" hinter der Firma Weidner (heutiges Handelshofgelände) war nicht mehr zu umgehen.
  • 1963 Nach einer spannenden Spielrunde musste der Verein zum ersten Mal das bittere Los des Abstiegs in Kauf nehmen. Nach einjähriger Zugehörigkeit zur II.Amateurliga mussten wir wieder zurück in die A-Klasse Hohenlohe.
  • 1964 Das Sportgelände in Heimbach war wieder soweit hergestellt, dass der Spielbetrieb wieder hier aufgenommen werden konnte.
  • 1965 errangen die jüngsten Spieler des Vereins die Kreismeisterschaft der D-Jugend.
  • 1968 mussten wir wiederum den bitteren Weg in die B-Klasse antreten. Doch es gab auch erfreulicheres zu berichten. Nachdem der Wunsch nach sportlicher Betätigung auch für Frauen immer stärker geworden war, wurde zu Verbreiterung des Angebotes die Damenturnabteilung ins Leben gerufen. Die erste Leiterin der Damenturnabteilung war Frau Schunder.
  • 1969 war das sportlich wohl bitterste Jahr für den Verein. Der Abstieg ließ sich nicht verhindern und ab August spielten wir wieder in der C-Klasse. Die Hauptversammlung beschloss eine erneute Änderung des Vereinsnamens. Mit Wirkung vom 1. Juli 1969 heißt unser Verein nun SSV Schwäbisch Hall. Von der Jugendabteilung gab es positives zu berichten. Die D-Jugend wurde in der Spielrunde
  • 69/70 Bezirksmeister.
  • 1972 wurde eine Tischtennisabteilung gegründet, die heute leider nicht mehr existiert. Die gute Jugendarbeit des SSV in den letzten Jahren wurde zum ersten Mal mit dem Anerkennungspreis für gute Jugendarbeit des WfV belohnt. Die erste Mannschaft scheiterte knapp am Aufstieg, doch die Reservemannschaft zeigte wie's geht. Sie wurde überlegen C-Klassen-Reservemeister.
  • 1973 begannen sich die Investitionen in die Jugendarbeit erst richtig bezahlt zu machen. Die A-Jugend schaffte den Aufstieg in die Bezirksklasse. Der Anerkennungspreis für gute Jugendarbeit wurde zum zweiten Male vom Württembergischen Fußballverband verliehen. Auch die Reserve errang zum zweiten Mal hintereinander die C-Klassen-Reservemeisterschaft.
  • 1974 Die A-Jugend wurde auf Anhieb Meister in der Bezirksklasse Hohenlohe. Der C-Klassen-Pokal wurde errungen, der Aufstieg in die B-Klasse nur knapp verpasst. Sportlich gesehen war der SSV im Aufwind. Auch machte man sich definitiv Gedanken über ein neues Vereinsheim. Man bewarb sich damals um das ausgeschriebene Sozialgebäude der Bausparkasse Schwäbisch Hall. Bei der Vergabe wurden leider nur soziale Einrichtungen berücksichtigt und der Zuschlag ging nach Großerlach.
  • 1974 Wiederum wurde der Jugendabteilung der Anerkennungspreis für gute Jugendarbeit vom Württembergischen Fußballverband verliehen. Dass dem SSV der europäische Gedanke nicht fremd ist, zeigt die freundschaftliche Beziehung zu den Bushey-Rangers aus England. In den folgenden Jahren sollten sich beide Vereine noch einige Male gegenseitig besuchen und auch sportliche Kontakte über Ländergrenzen hinweg pflegen.
  • 1975 beschloss dann die Hauptversammlung den Bau eines neuen Vereinsheims. Das Baugesuch wurde im April eingereicht. Auch sportlich zahlten sich nach und nach die Investitionen in die Jugendarbeit aus. Nachdem einige junge Spieler in die Mannschaft integriert wurden, ging es endlich aufwärts. Nach einer heißumkämpften Runde konnten wir uns knapp vor der TSG Waldenburg durchsetzen und stiegen nach einigen Anläufen endlich wieder in die B-Klasse auf. Gleichzeitig wurde nach dem C-Klassen-Pokal sogar die Hohenloher Pokalmeisterschaft errungen. Dies gelang uns als zweitem Verein in der Geschichte dieses Wettbewerbs.
  • 1976 im Juli wurde uns endlich die Baugenehmigung für das neue Vereinsheim erteilt. Der Anerkennungspreis für gute Jugendarbeit der WfV wurde zum fünften Mal in ununterbrochener Reihenfolge verliehen. Die Reserve wurde wiederum Meister der B-Klasse.
  • 1977 stand im Zeichen des Clubhausneubaues. Alle verfügbaren Kräfte wurden
  • 1978 mobilisiert, um das Baugeschehen voranzutreiben. In der Folge sehen Sie die einzelnen Stationen des Baugeschehens bis zur Einweihung des Hauptgebäudes im Jahre 1978. Nach 2 Jahren Bauzeit besitzt der SSV nun eines der schönsten Vereinsheime weit und breit.
  • 1979 Nach einigen äußerst knapp gescheiterten Anläufen erringt die erste
  • 1980 Mannschaft überlegen die Meisterschaft in der Kreisliga A mit 41:7 Punkten und 103:31 Toren. Wie überlegen die Meisterschaft errungen wurde, zeigt, dass der SSV bereits fünf Spieltage vor Beendigung der Rückrunde als Meister feststand. Der Abstand zum Zweitplazierten TSV Künzelsau betrug 10 Punkte. Auch hatte der SSV fast doppelt so viele Tore wie der Zweitplazierte erzielt. Zusätzlich wurde in diesem Jahr die SSV-Damenfußballabteilung ins Leben gerufen. Die Gründungsversammlung wurde am 12. 12. 1979 durchgeführt, nachdem seit geraumer Zeit 16 junge Damen den Wunsch äußerten, beim SSV Fußball zu spielen. Auch von der Jugend gab es wiederum nur Positives zu berichten. Die C-Jugend wurde Meister in der Leistungsklasse.
  • 1982 Die B-Jugend des SSV wurde überlegen Bezirksmeister und konnte sich überraschend in den Aufstiegsspielen in die Verbandsstaffel durchsetzen. Somit spielte die B-Jugend des SSV zu zweitenmal in der Vereinsgeschichte in der höchsten Spielklasse.
  • 1983 Nach 21 Jahren war es wieder soweit. Die erste Mannschaft des SSV holte nach einigen, erst in der Schlussphase gescheiterten Versuchen, die Meisterschaft in der Bezirksklasse Hohenlohe. Zum zweiten Male in der Vereinsgeschichte spielte der SSV Schwäbisch Hall in der Landesliga. Bereits drei Spieltage vor Ende der Punktrunden war die Meisterschaft unter Dach und Fach.
  • 1984 Vom sogenannten "Unterbau" der ersten Mannschaft, der A-Jugend, gab es Positives zu berichten. Sie wurde Meister der A-Jugend-Leistungsstaffel und stieg in die Bezirksklasse auf.
  • 1986 Schade, schade ... nach drei Jahren Zugehörigkeit zur Landesliga mussten wir durch viel Pech wiederum den Weg in die Bezirksklasse antreten. Vielleicht ist die Landesliga für einen Verein, der seine Spieler leider nicht bezahlen kann, doch etwas zu hoch gegriffen. Dass der SSV die Zeichen der Zeit erkannt hat, zeigt die Durchführung des ersten großen Hallenturniers für Jugend- und Aktive Mannschaften. Dieses Zwei-Tage-Turnier dürfte wohl die größte Veranstaltung dieser Art im weiten Umkreis sein.
  • 1990 Die A-Jugend wurde zum dritten Mal in der Vereinsgeschichte Hohenloher A-Jugend-Bezirksmeister und scheiterte nur knapp in den Aufstiegsspielen der A-Jugend-Verbandsstaffel. Auch die Alten Herren ließen sich nicht lumpen. Sie wurden auf Anhieb Meister in der Senioren-Kreisstaffel. Dass beim SSV nicht nur Fußball gespielt wird, zeigt die Gründung einer Theatergruppe.
  • 1991 Ausgerechnet im Jubiläumsjahr „40 Jahre SSV Schwäbisch Hall“ stieg die 1. Mannschaft aus der Bezirksklasse Hohenlohe ab. Trotzdem war die Feierlichkeiten ein schöner Erfolg für den SSV. Höhepunkt war zweifellos das Spiel gegen die Bundesligamannschaft des Karlsruher SC. Vor zahlreichen Zuschauer sahen die Zuschauer ein schönes und torreiches Spiel.
  • 1992 Die 1. Mannschaft schaffte den sofortigen Wiederaufstieg in die Hohenloher Bezirksklasse. Souverän wurde die Meisterschaft in der Kreisklasse A eingefahren. Die Durchführung des SDR 3- Gerümpelturnieres im „Breit- Eich- Station“ wurde ein voller Erfolg. Die beiden Turniere sowie der Live- Auftritt der Band „Dr. Mablues“ wurde teilweise live im SDR 3 „Radio für den wilden Süden“ übertragen.
  • 1995 Die AH wurde zum 1. Mal Hohenloher Bezirksmeister, nachdem man bereits mehrere Male im Endspiel gegen den „Angstgegner“ VfR Altenmünster knapp gescheitert war. Die A- Jugend wurde Meister der Leistungsklasse und stieg in die Bezirksklasse Hohenlohe auf.
  • 1996 Die AH konnte zum 2. Mal den Titel des Hohenloher Bezirksmeisters erringen.
  • 1997 Die Saison 1996/97 sollte für die 1. Mannschaft des SSV zum Erfolgsjahr werden und es sollte an frühere Zeiten angeknüpft werden. Zahlreiche „namhafte“ Spieler wurden verpflichtet. Doch es kam alles anderst als erwartet. Obwohl man als Meisterschaftsfavorit gehandelt wurde stieg die 1. Mannschaft aus der Bezirksklasse Hohenlohe ab. Im Relegationsspiel unterlag man in Blaufelden dem SC Michelbach/Wald nach Elfmeterschießen. Der SSV war am Boden. Auch verließen zahlreiche Spieler den Verein. Erfolgreicher war wiederum die AH. Zum 3. Mal in Folge holten sie sich die Hohenloher Bezirksmeisterschaft.
  • 1998/1999 Doch es kam noch schlimmer. Der freie Fall des SSV ging weiter. Der SSV verlor wiederum im Relegationsspiel. Diesmal gegen den TSV Künzelsau II. Der SSV war ganz unten angekommen, wie im Gründungsjahr – in der Kreisliga A.
  • 2000 Die Zielsetzung „den sofortigen Wiederaufstieg“ wurde mit der neuformierten Mannschaft souverän erreicht. Die Mannschaft stand bereits frühzeitig als Meister der Kreisliga B fest.
  • Die Jugend des SSV feierten zahlreiche Erfolge. Diverse Staffelmeisterschaften und Turniersiege wurden erreicht. Der Anerkennungspreis für gute Jugendarbeit des SSV wurde bereits zum 21. Male vom WFV überreicht.
  • 2001 Somit spielte der SSV im 50. Jubiläumsjahr wieder in der Kreisliga A. Das Saisonziel konnte diesmal nur lauten – nicht absteigen. Dies wurde auch nach langem Kampf der Mannschaft erreicht.
  • Von der Jugendabteilung des SSV gab es wiederum nur Positives zu vermelden. Die D- Jugend wurde Hohenloher Bezirksmeister.
  • Der Anerkennungspreis für gute Jugendarbeit wurde dem SSV zum 22. Male vom WFV verliehen.
Jubiläumsveranstaltung 60 Jahre

Herr Pittag, 1. Vorsitzender und über 40 Jahre in verschiedenen anderen Ämtern für den SSV Schwäbisch Hall aktiv, durfte zum Festakt anlässlich des 60jährigen Vereinsjubiläums neben zahlreichen Mitgliedern die Politikprominenz (u.a. Uta Rabe, Nik Sakellariou, Michael Wanner), den Direktor der Grundschule Gottwollshausen Walter Frank, Vertreter der Verbände (u.a. Stefan Messner, Niko Schwarz, Uli Hettenbach), ehemalige Trainer (u.a. Josef Halbauer, Manfred Schmierer, Günter Urban) und Vertreter der Nachbarvereine (u.a. Kurt Möller, Marc Nagel, Jürgen Lechner, Sonja Vossler, Michaela Busch) begrüßen.

Highlights des kurzweiligen Programms waren der Auftritt des Kleinen Siedershof, das Musikprogramm der gastgebenden Grundschule Gottwollshausen, Heinz Kruska mit seinem ganz speziellen Videorückblick auf frühere Veranstaltungen des SSV und last but not least Power Uwe mit seinem "Stern". Im Anschluss an die Ehrungen wurde Manfred Pittag mit standing ovations in den verdienten Ruhestand entlassen.

Der gelungene Abend, für den sich der Vorstand noch mal ausdrücklich bei allen Helfern bedanken möchte, zeigte sich auch in der Tatsache, dass Mitglieder und Freunde des SSV nach dem Buffet bis Mitternacht beisammen saßen, um gemeinsam zu feiern und über die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Vereins zu philosophieren.

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