SG SSV/Spf – TSV Ingelfingen 5:2

Es war wahrlich kein angenehmes Fussballwetter auf Heimbachs Höhen beim Spitzenspiel des Tabellenführers gegen den Tabellendritten. Bei Dauerregen und zunehmenden schlechten Platzbedingungen wurde den frierenden Zuschauern aber eine Samuel Obot Gala geboten. Alle fünf Treffer erzielte der schnelle Haller Angreifer. Immer wieder von seinen Mitspielern gut in Szene gesetzt, war er von der Ingelfinger Abwehr fast nie zu bremsen. Bereits nach drei Minuten jagte er, von Thomas Lang mustergültig bedient, den Ball zum 1:0 in die Maschen. Die SG bestimmet in den ersten 20 MInuten klar diese Begegnung, kam aber dann durch Nachlässigkeiten etwas in Bedrängnis.So war der Ausgleich in der 29. Minute die logische Konsequenz, unhaltbar der stramme Schuss von Jan Landwehr für den Haller Keeper Nikolai Feimer. Erst ein Elfmetergeschenk brachte die SG SSV/Spf dann wieder ins Spiel. Samuel Obot war es egal ob berechtigt oder nicht, 2:1 in der 37. Minute.

Nach dem Wechsel dann wieder ein schnelles Tor der Hausherren, wieder war es ein Elfmeter – Alex Bus wurde im Strafraum gefoult – wieder verwandelte Samuel Obot unhaltbar (51.). Als nach 65 Minuten Samuel Obot nach klasse Zuspiel von Alex Bus drei Gegenspieler und den Torhüter ausspielte und zum 4:1 einnetzte, dachte man das Spiel war entschieden. Aber nur zwei MInuten später ein Elfmetergeschenk für die Gäste, Benjamin Ramic verwandelte und es stand 4:2. Plötzlich war der Spielfluss bei den Hausherren dahin, Ingelfingen machte Druck und drängte auf den Anschlusstreffer. Diesen verwehrte ihnen nach 73 Minuten Michael Leb, er klärte auf der Linie. Die Entscheidung dann in der 77. Minute, eine Kopie des Treffers Nummer vier. Diesmal genaues Zuspiel von Thomas Lang, der kurz zuvor mit einem tollen Kopfball an Keeper Bennet Schmezer scheiterte, Samuel Obot auf und davon, 5:2. Das Spiel litt dann die restlichen Minuten unter den schmierigen Platzverhältnissen sowie der Tatsache dass beide Teams wussten: der „Drobs“ ist gelutscht.

Bericht und Bilder: Eberhard Döring