50 Jahre SSV Schwäbisch Hall

Hiermit wollen wir unseren Freunden und Mitgliedern einen Überblick über die 50jährige Vereinsgeschichte geben. Für einige mag das nichts Neues bringen, aber für manchen ist es bestimmt interessant die vielen Stationen im Werdegang unseres Vereins zu verfolgen.

Es begann alles 1951 am 18. September. Die Opens internal link in current windowGründungsversammlung tagte im Gasthaus "Zum Engel". Einige Idealisten hatten sich zusammengefunden, um auf Heimbachs Höhen einen Fußballverein ins Leben zu rufen. Die Zulassung zum allgemeinen Spielbetrieb wurde am 28. November

1951 unter dem Aktenzeichen 15/4 erteilt. Die Mitgliederzahl betrug 35.

1952 Zum ersten Mal beteiligte sich der SSV Heimbach an der Punktspielrunde. Auf Anhieb wurde der 4. Platz belegt. Die Mitgliederzahl war auf nunmehr 62 angewachsen.

1953 kam dann die erste größere Aufgabe auf den damals noch jungen Verein zu. Die Erstellung unseres Vereinsheims durch die Firma Glasbrenner und Förstner. Zur damaligen Zeit war es eines der schönsten Vereinsheime weit und breit.

1955 Kauf des Vereinsheims mit Finanzierungshilfe der Löwenbrauerei Schwäbisch Hall. Der Kaufpreis betrug 10 000 DM.

1956 stellte sich der erste größere sportliche Erfolg ein. Wir wurden ungeschlagen Meister in der C-Klasse und stiegen in die B-Klasse auf. Außerdem wurden wir C-Klassen-Pokalsieger von Hohenlohe. Dazu kam noch der Umzug auf unser heutiges Sportplatzgelände.

1958 Der Verein wurde durch Beschluss der Hauptversammlung in SSV Heimbach- Rollhof umbenannt. Damit sollten die vielfältigen Bindungen zwischen den Siedlungsgebieten Heimbach und Rollhof zum Ausdruck kommen. Die A-Jugend wurde zum ersten Male Kreismeister.

1959 Die A-Jugend erringt auf Anhieb die Bezirksmeisterschaft.

1960 gab es eine Doppelmeisterschaft zu feiern. Sowohl die Reservemannschaft als auch die „Erste" Mannschaft holten sich jeweils überlegen die Meisterschaft in der B-Klasse. Damit war der zweite Aufstieg in der noch jungen Vereinsgeschichte geschafft.

1962 war das bislang erfolgreichste Jahr in der Vereinsgeschichte. Der Aufstieg in die II. Amateurliga wurde errungen. Inzwischen war auch unser Sportplatz renovierungsbedürftig geworden.
Der Umzug auf die "Wiese" hinter der Firma Weidner (heutiges Handelshofgelände) war nicht mehr zu umgehen.

1963 Nach einer spannenden Spielrunde musste der Verein zum ersten Mal das bittere Los des Abstiegs in Kauf nehmen. Nach einjähriger Zugehörigkeit zur II.Amateurliga mussten wir wieder zurück in die A-Klasse Hohenlohe.

1964 Das Sportgelände in Heimbach war wieder soweit hergestellt, dass der Spielbetrieb wieder hier aufgenommen werden konnte.

1965 errangen die jüngsten Spieler des Vereins die Kreismeisterschaft der D-Jugend.

1968 mussten wir wiederum den bitteren Weg in die B-Klasse antreten. Doch es gab auch erfreulicheres zu berichten. Nachdem der Wunsch nach sportlicher Betätigung auch für Frauen immer stärker geworden war, wurde zu Verbreiterung des Angebotes die Damenturnabteilung ins Leben gerufen. Die erste Leiterin der Damenturnabteilung war Frau Schunder.

1969 war das sportlich wohl bitterste Jahr für den Verein. Der Abstieg ließ sich nicht verhindern und ab August spielten wir wieder in der C-Klasse. Die Hauptversammlung beschloss eine erneute Änderung des Vereinsnamens. Mit Wirkung vom 1. Juli 1969 heißt unser Verein nun SSV Schwäbisch Hall. Von der Jugendabteilung gab es positives zu berichten. Die D-Jugend wurde in der Spielrunde
69/70 Bezirksmeister.

1972 wurde eine Tischtennisabteilung gegründet, die heute leider nicht mehr existiert. Die gute Jugendarbeit des SSV in den letzten Jahren wurde zum ersten Mal mit dem Anerkennungspreis für gute Jugendarbeit des WfV belohnt. Die erste Mannschaft scheiterte knapp am Aufstieg, doch die Reservemannschaft zeigte wie's geht. Sie wurde überlegen C-Klassen-Reservemeister.

1973 begannen sich die Investitionen in die Jugendarbeit erst richtig bezahlt zu machen. Die A-Jugend schaffte den Aufstieg in die Bezirksklasse. Der Anerkennungspreis für gute Jugendarbeit wurde zum zweiten Male vom Württembergischen Fußballverband verliehen. Auch die Reserve errang zum zweiten Mal hintereinander die C-Klassen-Reservemeisterschaft.

1974 Die A-Jugend wurde auf Anhieb Meister in der Bezirksklasse Hohenlohe. Der C-Klassen-Pokal wurde errungen, der Aufstieg in die B-Klasse nur knapp verpasst. Sportlich gesehen war der SSV im Aufwind. Auch machte man sich definitiv Gedanken über ein neues Vereinsheim. Man bewarb sich damals um das ausgeschriebene Sozialgebäude der Bausparkasse Schwäbisch Hall. Bei der Vergabe wurden leider nur soziale Einrichtungen berücksichtigt und der Zuschlag ging nach Großerlach.

1974 Wiederum wurde der Jugendabteilung der Anerkennungspreis für gute Jugendarbeit vom Württembergischen Fußballverband verliehen. Dass dem SSV der europäische Gedanke nicht fremd ist, zeigt die freundschaftliche Beziehung zu den Bushey-Rangers aus England. In den folgenden Jahren sollten sich beide Vereine noch einige Male gegenseitig besuchen und auch sportliche Kontakte über Ländergrenzen hinweg pflegen.

1975 beschloss dann die Hauptversammlung den Bau eines neuen Vereinsheims. Das Baugesuch wurde im April eingereicht. Auch sportlich zahlten sich nach und nach die Investitionen in die Jugendarbeit aus. Nachdem einige junge Spieler in die Mannschaft integriert wurden, ging es endlich aufwärts. Nach einer heißumkämpften Runde konnten wir uns knapp vor der TSG Waldenburg durchsetzen und stiegen nach einigen Anläufen endlich wieder in die B-Klasse auf. Gleichzeitig wurde nach dem C-Klassen-Pokal sogar die Hohenloher Pokalmeisterschaft errungen. Dies gelang uns als zweitem Verein in der Geschichte dieses Wettbewerbs.

1976 im Juli wurde uns endlich die Baugenehmigung für das neue Vereinsheim erteilt. Der Anerkennungspreis für gute Jugendarbeit der WfV wurde zum fünften Mal in ununterbrochener Reihenfolge verliehen. Die Reserve wurde wiederum Meister der B-Klasse.

1977 stand im Zeichen des Clubhausneubaues. Alle verfügbaren Kräfte wurden

1978 mobilisiert, um das Baugeschehen voranzutreiben. In der Folge sehen Sie die einzelnen Stationen des Baugeschehens bis zur Einweihung des Hauptgebäudes im Jahre 1978. Nach 2 Jahren Bauzeit besitzt der SSV nun eines der schönsten Vereinsheime weit und breit.

1979 Nach einigen äußerst knapp gescheiterten Anläufen erringt die erste

1980 Mannschaft überlegen die Meisterschaft in der Kreisliga A mit 41:7 Punkten und 103:31 Toren. Wie überlegen die Meisterschaft errungen wurde, zeigt, dass der SSV bereits fünf Spieltage vor Beendigung der Rückrunde als Meister feststand. Der Abstand zum Zweitplazierten TSV Künzelsau betrug 10 Punkte. Auch hatte der SSV fast doppelt so viele Tore wie der Zweitplazierte erzielt. Zusätzlich wurde in diesem Jahr die SSV-Damenfußballabteilung ins Leben gerufen. Die Gründungsversammlung wurde am 12. 12. 1979 durchgeführt, nachdem seit geraumer Zeit 16 junge Damen den Wunsch äußerten, beim SSV Fußball zu spielen. Auch von der Jugend gab es wiederum nur Positives zu berichten. Die C-Jugend wurde Meister in der Leistungsklasse.

1982 Die B-Jugend des SSV wurde überlegen Bezirksmeister und konnte sich überraschend in den Aufstiegsspielen in die Verbandsstaffel durchsetzen. Somit spielte die B-Jugend des SSV zu zweitenmal in der Vereinsgeschichte in der höchsten Spielklasse.

1983 Nach 21 Jahren war es wieder soweit. Die erste Mannschaft des SSV holte nach einigen, erst in der Schlussphase gescheiterten Versuchen, die Meisterschaft in der Bezirksklasse Hohenlohe. Zum zweiten Male in der Vereinsgeschichte spielte der SSV Schwäbisch Hall in der Landesliga. Bereits drei Spieltage vor Ende der Punktrunden war die Meisterschaft unter Dach und Fach.

1984 Vom sogenannten "Unterbau" der ersten Mannschaft, der A-Jugend, gab es Positives zu berichten. Sie wurde Meister der A-Jugend-Leistungsstaffel und stieg in die Bezirksklasse auf.

1986 Schade, schade ... nach drei Jahren Zugehörigkeit zur Landesliga mussten wir durch viel Pech wiederum den Weg in die Bezirksklasse antreten. Vielleicht ist die Landesliga für einen Verein, der seine Spieler leider nicht bezahlen kann, doch etwas zu hoch gegriffen. Dass der SSV die Zeichen der Zeit erkannt hat, zeigt die Durchführung des ersten großen Hallenturniers für Jugend- und Aktive Mannschaften. Dieses Zwei-Tage-Turnier dürfte wohl die größte Veranstaltung dieser Art im weiten Umkreis sein.

1990 Die A-Jugend wurde zum dritten Mal in der Vereinsgeschichte Hohenloher A-Jugend-Bezirksmeister und scheiterte nur knapp in den Aufstiegsspielen der A-Jugend-Verbandsstaffel. Auch die Alten Herren ließen sich nicht lumpen. Sie wurden auf Anhieb Meister in der Senioren-Kreisstaffel. Dass beim SSV nicht nur Fußball gespielt wird, zeigt die Gründung einer Theatergruppe.

1991 Ausgerechnet im Jubiläumsjahr „40 Jahre SSV Schwäbisch Hall“ stieg die 1. Mannschaft aus der Bezirksklasse Hohenlohe ab. Trotzdem war die Feierlichkeiten ein schöner Erfolg für den SSV. Höhepunkt war zweifellos das Spiel gegen die Bundesligamannschaft des Karlsruher SC. Vor zahlreichen Zuschauer sahen die Zuschauer ein schönes und torreiches Spiel.

1992 Die 1. Mannschaft schaffte den sofortigen Wiederaufstieg in die Hohenloher Bezirksklasse. Souverän wurde die Meisterschaft in der Kreisklasse A eingefahren. Die Durchführung des SDR 3- Gerümpelturnieres im „Breit- Eich- Station“ wurde ein voller Erfolg. Die beiden Turniere sowie der Live- Auftritt der Band „Dr. Mablues“ wurde teilweise live im SDR 3 „Radio für den wilden Süden“ übertragen.

1995 Die AH wurde zum 1. Mal Hohenloher Bezirksmeister, nachdem man bereits mehrere Male im Endspiel gegen den „Angstgegner“ VfR Altenmünster knapp gescheitert war. Die A- Jugend wurde Meister der Leistungsklasse und stieg in die Bezirksklasse Hohenlohe auf.

1996 Die AH konnte zum 2. Mal den Titel des Hohenloher Bezirksmeisters erringen.

1997 Die Saison 1996/97 sollte für die 1. Mannschaft des SSV zum Erfolgsjahr werden und es sollte an frühere Zeiten angeknüpft werden. Zahlreiche „namhafte“ Spieler wurden verpflichtet. Doch es kam alles anderst als erwartet. Obwohl man als Meisterschaftsfavorit gehandelt wurde stieg die 1. Mannschaft aus der Bezirksklasse Hohenlohe ab. Im Relegationsspiel unterlag man in Blaufelden dem SC Michelbach/Wald nach Elfmeterschießen. Der SSV war am Boden. Auch verließen zahlreiche Spieler den Verein. Erfolgreicher war wiederum die AH. Zum 3. Mal in Folge holten sie sich die Hohenloher Bezirksmeisterschaft.

1998/1999 Doch es kam noch schlimmer. Der freie Fall des SSV ging weiter. Der SSV verlor wiederum im Relegationsspiel. Diesmal gegen den TSV Künzelsau II. Der SSV war ganz unten angekommen, wie im Gründungsjahr – in der Kreisliga A.

2000 Die Zielsetzung „den sofortigen Wiederaufstieg“ wurde mit der neuformierten Mannschaft souverän erreicht. Die Mannschaft stand bereits frühzeitig als Meister der Kreisliga B fest.
Die Jugend des SSV feierten zahlreiche Erfolge. Diverse Staffelmeisterschaften und Turniersiege wurden erreicht. Der Anerkennungspreis für gute Jugendarbeit des SSV wurde bereits zum 21. Male vom WFV überreicht.

2001 Somit spielte der SSV im 50. Jubiläumsjahr wieder in der Kreisliga A. Das Saisonziel konnte diesmal nur lauten – nicht absteigen. Dies wurde auch nach langem Kampf der Mannschaft erreicht.
Von der Jugendabteilung des SSV gab es wiederum nur Positives zu vermelden. Die D- Jugend wurde Hohenloher Bezirksmeister.
Der Anerkennungspreis für gute Jugendarbeit wurde dem SSV zum 22. Male vom WFV verliehen.